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El continente de Colombia
07.02.2014
In Kolumbien bin ich mit meinem Kumpel Kenny der Hauptverkehrsachse nach von Südwesten nach Norden gereist. Unser erster Halt war Pasto, wobei wir dort gleich mit dem "Carneval de Negros y Blancos" überrascht wurden. Bei diesem jeweils Anfangs Januar stattfindenden Festes wird man mit Schaum, Farbe und Mehl oder Kreide beworfen, wobei man v.A. als Tourist nirgends sicher und schon nach 5 min aus der Haustür bemalt wird. Geht man Abends zum Kern des Festes, ist eine "Betonierung" nicht zu verhindern (wie auf den Fotos zu sehen). Über die Hintergründe dieses Karnsvals liest man am besten hier. Nach Pasto gings weiter nach Popayan, wo der Karneval ebenfalls im Gang war (sogar noch eine Stufe extremer). Die nächsten Stationen im inneren des Landes waren Cali, Manizales und Medellin. Cali ist berühmt für Salsa. In Manizales haben wir neben dem grossen Stadtzentrum etwas ausserhalb eine Kaffeeplantage besucht, in welcher wir Kaffee gepflückt und über den Hintergrund der Kaffeeproduktion erfahren haben. Danach hat uns in Medelli eine kleine Überschwemmung wegen starken Regens überrascht, welche wir vom Hostel aus beobachten konnten.
 
 
Ecuador
07.02.2014
 
 
Incatrail
16.01.2014
In Cusco (resp. kurz vorher) habe ich mich dazu entschieden, den klassischen Inkatrail in 4 Tagen zu wandern. Der eigentlich ursprüngliche Inkatrail geht von Quito nach Santiago oder sogar noch weiter. Dazwischen befindet sich Machu Picchu ("alter Berg"), wo die Inkas ein bis heute gut erhaltenes Dorf erbaut haben. Was man als klassischen Inkatrail bezeichnet ist nur ein kurzes Stück Weg zw. Cusco und Machu Picchu was die meisten in 4 Tagen ablaufen. Es führt über originalen Inkaweg erbaut aus massiven Steinblöcken. Einige Eckdaten des Trails: Kosten ca. 500-600 USD, höchster Punkt ca. 4300 m, Tiefsttemperatur ca. 0 grad C (Nacht), Touroperator bei mir: Llamapath, Gruppe aus 10 Personen, 2 Guides und 16 Trägern. Man steht meist früh auf und wandert pro Tag ca. 6 Std. Die Sehenswürdigkeiten auf dem Weg sind sehr eindrücklich. Man fragt sich wie es damals ohne moderne Technik erbaut wurde. Die Träger kümmern sich auch ums Essen, sie sind ca. doppelt so schnell wie die Touristen unterwegs und bauen jeweils hinter der Gruppe das Lager ab, überholen, und bauen es weiter vorne wieder auf. Wenn man dort ankommt steht das Essen schon bereit. Alles in allem eine sehr überwältigende Erfahrung!
 
 
Peru
08.01.2014
Zu Peru gibt es nicht viel zu schreiben :-) Cusco ist die Touristenmetropole, Arequipa hat eine schöne Altstadt, die meisten Reisenden haben dazu geraten Lima zu überspringen (ich fands aber super!) und Mancora wird als Surferparadies bezeichnet obwohls da fast keine Wellen gab, als ich da war.
 
 
Lago Titicaca
21.12.2013
Von La Paz gings weiter zum Titicacasee, ein See auf fast 4000m. Hier kann man der Insel "Isla del Sol" ein- oder zwei Tage widmen. Die Umgebung eignet sich auch um einfach etwas 'abzuchillen'. Die Seite von Peru (z.B. Puno) ist dann nicht mehr so schön wie die bolivianische Seite (z.B. Cobacabana).
 
 
Bolivia
20.12.2013
Meine Reise ging von Uyuni weiter über Sucre nach Potosi. Neben dem dass nun die Höhe (> 4000m) einiges zu schaffen macht, hat mir die 2-3 stündige Tour durch eine Mine in Potosi den Rest gegeben. Man geht gebückt durch die Tunnels und hustet vom vielen Staub in der Luft. Trotz den harten Arbeitsbedingungen sind die Mineure gut gelaunt und freuen sich über unseren Besuch und die Mitbringsel. Kein Wunder, wer ein 1.5m langes Loch in 10 Stunden mit dem Meissel fertigt, kann etwas Abwechslung gebrauchen. Durch die Anstrengungen dieser Tage bin ich dann in La Paz im Hostel flach gelegen und konnte nicht wirklich was unternehmen. Aber ich komme vielleicht wieder, in die Grossstadt die mir bis jetzt im Vergleich zu den anderen in Südamerika am besten gefallen hat.
 
 
Atacama, Uyuni
16.12.2013
Von San Pedro De Atacama ("driest place in the world", Chile) habe ich eine Tour nach Uyuni (Bolivien) gemacht. Mit einem 4x4 gings drei Tage lang durch die Wüste wobei einiges zu sehen war: Vulkane, Flamenco-Lagunen, unendliche Salzwüsten, ...
 
 
Santiago, Valparaiso, Valle de Elqui
10.11.2013
In Santiago de Chile bin ich nur 2 Tage geblieben. Dort habe ich glatt meine Coussine früher als vereinbart in der Stadt getroffen! Mit dem Bus gings dann nach Valparaiso (die Kulturhauptstadt von Chile (?)). Hier sind alle Häuser bemalt und die hügelige Stadt hat abgesehen vom durch den Hafen verbauten Meerzugang Charme. Von Valparaiso bin ich über La Serena ins Valle Elqui gereist, wobei letzteres eine richtige Wohlfühloase war: Die Hostels haben in Vicûna (Hostel La Elquina) und Pisco Elqui (Hostel Triskel) grosse Gärten mit Hängematten; das wolkenlose Wetter lud zum Nichts-tun ein. Trotzdem habe ich noch ein paar Sachen unternommen: Reiten bei "El Colorado" (unvergesslich), Sterne/Mond-gucken mit Spiegelteleskop und Pisco (Nationalgetränk: Pisco Sour) Degustation mit Führung durch die Destillerie "Los Nichos". Die bisher erholsamste Zeit meiner Reise :-)
 
 
Patagonia, el sur de America del sur
25.10.2013
Von Buenos Aires aus bin ich in den Süden gereist, wo ich in El Calafate, Puerto Natales und Punta Arenas war. Die 3 Städtchen habe ich mit den Ausflügen zum Gletscher Perito Moreno, Nationalpark Torres del Paine und der Pinguininsel Isla Magdalena verbunden. Trotz Low-Season hatte es viele Leute (Torres del Paine ist wahrscheinlich in der Hochsaison überfüllt). Da es kalt und auch sehr windig war wollte ich bald in den Norden, somit nahm ich den Bus von Puerto Natales nach Santiago de Chile (ca. 48h, 80$US). Empfehlenswert: Hostel America del Sur (El Calafate), Hostel Erratic Rock (Puerto Natales) wobei ich Camping-Equipment für den Nationalpark gleich hier im Hostel gemietet habe.
 
 
Las cataratas del Iguazú
15.10.2013
Die Wasserfälle von Iguazú waren die Busreise von 2x 20 Stunden (Buenos Aires - Iguazú retour) auf jeden Fall wert, und ein guter Start meiner Rucksackreise in Südamerika. Bei Iguazú treffen sich Paraguay, Brasilien und Argentinien, wobei ich die Wasserfälle von der argentinischen Seite sehr eindrücklich fand. Im Hostel habe ich mich in Spaniportugienglisch unterhalten und wurde von Justin auf ein Brazil-Style Grillieren (Marinade nur mit Salz / Knoblauch, Essen ohne Besteck) eingeladen.
 
 
New York City, Buenos Aires
10.10.2013
Am Anfang meiner Reise hatte ich 8 Stunden Zeit um in New York City Manhattan anzuschauen. Von dieser Stadt war ich wirklich sehr beeindruckt (Messeturm und Primetower sind nichts dagegen), während ich Buenos Aires, wo ich 2 Wochen Sprachaufenthalt gemacht habe, eher als etwas stickig empfunden habe (viel Smog und wenig Grünfläche).
   
 
 
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